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Mietwohnungen: auch für Anleger eine Alternative zu Aktien

Während des Börsenbooms in den 1990er Jahren wurden Anleger, die ihr Geld in Immobilien investiert hatten, oft von den frischgebackenen Aktionären belächelt - bis diese durch Börsencrashes mehrere unangenehme Überraschungen erlebt haben. Etwa als der Neue Markt aus ungeahnten Höhen fast ins Bodenlose stürzte. Doch im langfristigen Vergleich schneiden Immobilien sehr viel besser ab, als ihr Ruf: Zwischen 1992 haben Investoren mit Mietwohnungen eine durchschnittliche Rendite von acht Prozent pro Jahr erwirtschaftet, also wesentlich mehr als bei anderen Anlageformen, so die aktuelle Vergleichsrechnung des Immobilieninvestors Wertgrund.

So wurde die Rendite ermittelt

Für den Vergleich verschiedener Anlageformen wurden die Gesamtrenditen von vermieteten Wohnungen in 127 deutschen Städten zu Grunde gelegt. Berücksichtigt wurden also neben den Mieteinnahmen auch die Wertsteigerungen. Damit erzielten die Immobilienbesitzer im Schnitt 8,1 Prozent. Der Rentenindex REX hingegen brachte es in diesem Zeitpunkt nur auf ein Plus von 6,3 Prozent.

Wohnimmobilien sogar besser als Aktien

Wohnimmobilien hatten in diesem Zeitraum sogar besser abgeschnitten als internationale Aktien. Denn der MSCI World Index lediglich eine Rendite von 6,9 Prozent erwirtschaftet. Besser hatten lediglich Aktien aus dem Deutschen Aktienindex abgeschnitten, die eine Rendite von etwa zehn Prozent pro Jahr erwirtschaftet hatten.

Und auch die Wertschwankungen fielen bei Wohnimmobilien geringer aus als auf dem Aktienmarkt. Während sich dieser in einem Rahmen von minus 40 Prozent bis plus 40 Prozent. Diese Schwankungen fielen im Bereich Wohnimmobilien mit einem maximalen Minus von 0,6 und einem maximalen Plus 18,7 Prozent deutlich geringer aus.

Gilt das auch für die Zukunft?

Allerdings lässt sich dieser Trend nicht in die Zukunft fortschreiben. Denn schon seit Längerem investieren sowohl Privatleute als auch institutionelle Investoren verstärkt in Wohnimmobilien, womit auch die Preise steigen. Der Grund dafür liegt im historischen Zinstief, wodurch sich durch Mieten aktuell eine drei Prozent höhere Rendite erwirtschaften lässt als mit zehnjährigen Bundesanleihen. Sollten die Zinsen wieder steigen, könnte sich das auf den Immobilienmarkt durch sinkende Preise auswirken.

Juli 2015


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