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Überblick: Die Bauzinsen zum Beginn des Jahres 2016

2015 war für Häuslebauer ein gutes Jahr. Die Bauzinsen bewegten sich kontinuierlich nach unten, und ein Ende dieses Trends war bislang nicht absehbar. Günstiger finanzieren konnte man sein Bauvorhaben kaum mehr, als es im Jahr 2015 der Fall war. Doch wie sieht es zu Beginn des neuen Jahres aus? Welche Trends zeichnen sich hinsichtlich der Bauzinsen ab und wo stehen wir momentan?

Experten sehen weiterhin gute Möglichkeiten für Baufinanzierer. Das Jahr 2016 wird sowohl für Häuslebauer als auch für Immobilienkäufer mit Finanzierungsbedarf günstige Möglichkeiten bereithalten. Auch zum Jahresstart 2016 bewegen sich die Zinsen für Immobilienkredite auf einem unverändert niedrigen Niveau. Das bedeutet konkret: Immobiliendarlehen mit zehn Jahren Laufzeit sind momentan schon zu einem Zinssatz von unter 1,6 % per anno erhältlich. Herausgefunden hat dies Deutschlands größter Finanzierungsvermittler im Immobilienbereich, die Interhyp AG in. Im Rahmen des regelmäßig erscheinenden Trendbarometers befragten Experten des Immobilienvermittlers verschiedene Kreditinstitute nach ihren Prognosen für das kommende Jahr.

Hintergründe der Zinsentwicklung

Im Dezember hatte die amerikanische Notenbank mit der Anhebung ihrer Leitzinsen nach Meinung von Experten eine Zinswende eingeläutet. Im Gegensatz dazu lockerte die Europäische Zentralbank im Rahmen ihrer letzten Sitzung die Geldpolitik nochmals und sorgte somit dafür, dass auch zukünftig günstige Kredite zu erhalten sein werden. Damit soll insbesondere die Finanzierung angeschlagener EU-Länder gesichert werden.

Nun stellt sich allerdings die Frage, welche Änderung größere Auswirkungen auf den Immobilienmarkt haben wird. Experten sind sich sicher: Da derzeit viele Anleger in deutsche Staatsanleihen investieren und Deutschland die Krise vergleichsweise gut meistert, werden auch im Jahr 2016 Immobilienkäufer und Bauherren von der angesprochenen Situation profitieren können.

Die steigende Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen und entsprechenden Pfandbriefen führt zu niedrigeren Pfandbriefrenditen. Diese wiederum gelten als Orientierung für die Zinsentwicklung bei Immobilienkrediten. Momentan liegen die besten Renditen bei unter 1,4 %, ermittelten die Experten von Interhyp - allerdings in Abhängigkeit von der Bonität des Kapitalnehmers. Der Baufinanzierer rät daher dazu, die Kostenersparnis bei den Zinsen in eine höhere Anfangstilgung zu investieren. Momentan sei es problemlos möglich, dass sich durchschnittlich verdienende Häuslebauer eine Anfangstilgung von drei Prozent und sogar mehr leisten könnten. So kann ein Darlehensnehmer, der eine Monatsrate von 1.000 Euro anpeilt, momentan ein Darlehen von rund 260.000 Euro in Anspruch nehmen und dieses mit einer dreiprozentigen Anfangstilgung verknüpfen. Keine schlechten Aussichten für alle Bauherren und Immobilienkäufer!

Allerdings erwarten die Experten auch eine leichte Zinssteigerung im Jahr 2016. Wer also auf der Suche nach dem günstigsten Baugeld ist, der sollte möglichst schnell handeln.

Januar 2016


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