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Wohnen in der Stadt: Wohin geht der Trend

Erstmals in der Geschichte der Menschheit leben mehr Menschen in der Stadt als auf dem Land, und dieser Trend setzt sich wohl auch in Zukunft noch weiter fort. Jedoch steht in den Städten nur ein begrenztes Platzangebot zur Verfügung. Das heißt: Insbesondere in den City-Lagen sind in Zukunft neue Wohnkonzepte gefragt und die Bewohner werden ihre Lebensgewohnheiten ändern müssen. Das sind die wichtigsten Trends des Wohnens in den Städten der Zukunft:

Der Garten auf dem Dach

Angesichts stark steigender Grundstückspreise werden zunehmend auch Grünflächen bebaut. Das bedeutet: Die wenigsten Mieter oder Immobilienkäufer in der Stadt dürften künftig in den Genuss kommen, einen eigenen Garten zu besitzen. Viele Immobilienbesitzer machen deshalb ihr Dach kurzerhand zur Grünfläche. In Hamburg geschieht das sogar schon großräumig: Gemäß der Gründachstrategie der Hansestadt sollen die geeigneten Dächer zu 70 Prozent begrünt werden. Das gilt sowohl für Neubauten als auch für Bestandsimmobilien.

Kleinere aber flexiblere Wohnungen

Wer in der Stadt eine Immobilie kaufen möchte, entscheidet sich angesichts der weiter steigenden Preise bevorzugt für eine kleine Wohnung. Wer sich für ein Haus entscheidet, bevorzugt Objekte mit flexiblen Grundrissen oder solche, bei welchen eine modulare Erweiterung möglich ist. Der Vorteil: Die Immobilie kann jederzeit mit geringem Aufwand der aktuellen Lebenssituation angepasst werden.

Die Häuser werden immer höher

Um trotz der wachsenden Platznot ausreichend Wohnraum schaffen zu können, bleibt Bauherren im Grunde nur eine Wahl: Die Häuser müssen höher werden. Die modernen Hochhäuser haben aber beileibe nichts mehr mit den schlechten Vorbildern aus den 1960er und 1970er Jahren zu tun. Moderne Hochhäuser bieten den Bewohnern auch attraktive Gemeinschaftsflächen wie Dachgärten oder loungeartige Eingangsbereiche.

Auch kleine Flächen lassen sich nutzen

Die Grundstücke sind bei Bestandsimmobilien in aller Regel etwas größer und besitzen ungenutzte Freiflächen. Wer die Wohn- oder Nutzfläche des Hauses ohne großen Aufwand erweitern möchte, kann in seinem Garten einfach ein kleines Fertighaus aufstellen. Das lässt sich beispielsweise als Gästezimmer oder als Büro nutzen.

Das Wohnen wird kompakter

Auch sogenannte Mikrowohnungen, deren Größe lediglich bei maximal 30 Quadratmetern liegt, liegen zunehmend im Trend. Diese werden in aller Regel bereits in der Bauphase komplett eingerichtet, um den Platz möglichst effektiv zu nutzen. Für Singles oder Studenten ist der Umzug in die Stadt also denkbar günstig, weil sie sich nicht um die Einrichtung kümmern müssen.

Juli 2018


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