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Wie viel muss ein Mieter verdienen, um sich die Miete leisten zu können?

Im Durchschnitt lebt ein Single in Deutschland in einer Wohnung mit 59,3 Quadratmetern, für die er 30 Prozent seines Nettoeinkommens bezahlt. Allerdings gibt es deutliche regionale Unterschiede innerhalb Deutschlands.

Als teuerste Stadt gilt die bayerische Landeshauptstadt München. Verbraucher, die sich hier eine Wohnung für maximal 30 Prozent des Nettoeinkommens leisten wollen, müssten also mindestens 82.663 Euro pro Jahr verdienen. Auf ein derartiges Einkommen bringen es in Deutschland aber weniger als zehn Prozent der Arbeitnehmer.

Auch in anderen Großstädten ist die Situation nicht viel besser. So müsste ein Arbeitnehmer in Stuttgart 69.843 Euro pro Jahr verdienen, in Würzburg 63.160 Euro, in Frankfurt 62.309 Euro, in Hamburg 52.906 Euro und in Köln 49.498 Euro. Auch in jenen Städten, die im sogenannten Speckgürtel der Metropolen liegen ist die Situation nicht merklich besser, etwa im Landkreis München oder in Wiesbaden und Mainz, die nahe Frankfurt liegen.

Die teuersten und günstigsten Regionen sind in Bayern

Der Süden Deutschlands ist eindeutig am teuersten, also in Bayern und Baden-Württemberg. Andererseits befinden sich auch die günstigsten Regionen im Freistaat Bayern. Beispielsweise kann sich ein Single eine durchschnittliche Mietwohnung bereits mit einem monatlichen Einkommen von 1.829 Euro leisten. Im Landkreis Tirschenreuth reichen 1.916 Euro und in Hof 1.960 Euro.

Günstig ist die Miete außerdem in ländlichen Regionen. Das gilt beispielsweise in Sachsen für sämtliche Landkreise und die Stadt Chemnitz. Lediglich in den beiden Großstädten Dresden und Leipzig sind die Mieten in Sachsen relativ teuer. Gleiches gilt für Thüringen, wo sich die Mieten lediglich in Weimar, Jena und Erfurt auf einem hohen Niveau befinden.

Wie erfolgt die Auswertung?

Angenommen wird für eine durchschnittliche Mietwohnung eine Größe von 59,3 Quadratmetern. Des Weiteren fallen laut Deutschem Mieterbund im Durchschnitt inklusive der Nebenkosten je Quadratmeter 2,17 Euro an Nebenkosten an. Die Verbraucherzentralen empfehlen, dass Mieter maximal bis zu 30 Prozent ihres monatlichen Nettoeinkommens an Miete bezahlen sollten.

Genau das können sich Singles in Großstädten aber oft nicht leisten. Sie bräuchten in den sieben größten deutschen Städten ein Jahreseinkommen von durchschnittlich 58.689 Euro. Durchschnittlich verdienten Singles 2017 aber lediglich 29.432 Euro brutto.

Auch kleine Städte sind nicht billig

Aber auch in eher kleinen Städten wie Salzgitter oder Erlangen bewegen sich die Mietpreise auf einem relativ hohen Niveau. Weil es sich hierbei allerdings um durchschnittliche Werte handelt, lassen sich günstigere Wohnungen in jedem Fall finden. Denn sowohl die Kaltmiete als auch die Nebenkosten können innerhalb einer Stadt erheblich schwanken.

November 2018

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