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Der Leerstandsindex: Wo gibt es die meisten freien Wohnungen?

Angesichts des Mangels an Wohnraum dauert die Suche nach der passenden Immobilie in Deutschland üblicherweise relativ lange. Davon betroffen sind nicht nur Familien, sondern auch Paare und Singles. Jedoch gibt es sehr wohl Kommunen, in welchen der Leerstand an Immobilien vergleichsweise hoch ist.

Denn wie das Forschungsinstitut Empirica feststellte, waren 2017 deutschlandweit über 600.000 Wohnungen leer gestanden. Hierbei handelt es sich durchwegs um Wohnungen die direkt vermietet werden könnten oder mittelfristig zur Verfügung stehen würden.

Betroffen sind davon nicht nur ostdeutsche Städte. So standen beispielsweise 2017 in der rheinland-pfälzischen Stadt Pirmasens 8,8 Prozent aller Immobilien leer. Aber auch in Schwerin, Chemnitz und Salzgitter lag die Leerstandsquote mit 8,6, 8,5 und 8,1 Prozent nicht merklich niedriger. Insgesamt betrachtet gibt es aber sehr wohl erhebliche Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland.

Wie aussagekräftig ist der Vergleich zwischen Ost und West?

Michael Schlatterer, der beim Immobiliendienstleister CBRE als Direktor für Wohnimmobilienbewertung tätig ist, hält es jedoch für aussagekräftiger, Wachstums- mit Schrumpfungsregionen zu vergleichen. Charakteristisch für Letztere ist die Tatsache, dass die Menschen hier kontinuierlich wegziehen, Das hat zur Folge, dass der Leerstand steigt, während Kaufpreise und Mieten schrumpfen. In diesen Regionen liegt der Leerstand im Schnitt bei etwa 7,4 Prozent.

Dem gegenüber stehen die Wachstumsregionen, in welchen ein starker Zuzug beobachtet wird. Der Leerstand ist dort bereits seit elf Jahren rückläufig und liegt aktuell bei einem Wert von rund 1,9 Prozent.

Mangel an Wohnraum in Studentenstädten

Insbesondere in Studentenstädten ist der Mangel an Wohnraum groß. Besonders schwierig gestaltet sich dabei die Suche nach einer Wohnung in München, Frankfurt am Main, Freiburg, Münster und Darmstadt.

Steigt der Leerstand noch weiter an?

Die Immobilienexperten von Empirica gehen davon aus, dass der Anstieg noch bis 2022 anhalten wird. Das gelte insbesondere für ländliche Regionen. Schon jetzt gebe es in diesen Schrumpfungsregionen über 300.000 Wohnungen, die leer stehen. In wenigen Jahren könnten das schon rund 400.000 Wohnungen sein.

Januar 2019


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