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Welche Fakten müssen bei einer Immobilienfinanzierung bedacht werden?

Die Finanzierung einer Immobilie steht bei einem Hauskauf stets im Vordergrund. Zu den grundlegenden Aspekten, die bei einer Baufinanzierung beachtet werden müssen, zählt neben der Verfügbarkeit von Eigenkapital auch die Ermittlung des Finanzierungsbedarfs.

Weniger finanzielle Belastungen durch hohen Eigenkapitalanteil

Immobilienfinanzierung
© Thorben Wengert / pixelio.de

Mindestens 20 Prozent der erforderlichen Kaufsumme sollte vom Immobilienkäufer selbst aufgebracht werden können. Je höher der Anteil an vorhandenem Eigenkapital, desto niedriger sind die benötigte Kreditsumme und die damit verbundenen regelmäßigen Belastungen. Zur Gestaltung der Immobilienfinanzierung wird empfohlen, zunächst unterschiedliche Finanzierungsformen miteinander zu vergleichen. Der Gang zur Hausbank ist nicht immer notwendig. Häufig kann die Finanzierung der Immobilie über ein Bauspardarlehen, Annuitätendarlehen oder Kfw-Darlehen auch vom heimischen Computer abgeschlossen werden. Vor der Entscheidung über die geeignete Finanzierung sollten jedoch die unterschiedlichen Finanzierungsmodelle sorgfältig auf ihre Vor- und Nachteile überprüft werden. Anhand eines Immobilienfinanzierungsvergleichs bei einem unabhängigen Kreditvergleichsportal wie www.finanzieren.de können unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten verglichen und die geeignete Finanzierungslösung gefunden werden. Mit wenigen Angaben wird ein Zinsvergleich durchgeführt und das Immobilienfinanzierungsmodell genau kalkuliert. Die Vermittlung und der Abschluss der Immobilienfinanzierung kann unabhängig von der Hausbank erfolgen.

Als planungssichere Immobilienfinanzierung gilt das Annuitätendarlehen, das aufgrund der konstanten Ratengestaltung eine hohe Planungssicherheit während der gesamten Kreditlaufzeit ermöglicht. Bei dieser Kreditform steigt die anfänglich geringe Tilgung konstant an, während sich der zu leistende Zinsanteil kontinuierlich verringert. Da der festgelegte Zinssatz einen entscheidenden Einfluss auf die Tilgung und die gesamte Immobilienfinanzierung besitzt, sollte vor Abschluss dieses Darlehens unbedingt ein Zinsvergleich durchgeführt werden.

Das Bauspardarlehen zählt zu den am häufigsten genutzten Immobilienfinanzierungen. Allerdings setzt dieses Darlehen einen vorher abgeschlossenen Bausparvertrag voraus. Sobald die vereinbarte Ansparsumme erreicht ist, wird der Bausparvertrag zuteilungsreif und berechtigt zur Inanspruchnahme eines Bauspardarlehens. Der Vorteil dieser Finanzierungsform besteht darin, dass die Zinskonditionen bei Abschluss des Bausparvertrages festgelegt werden und somit gesichert sind.

Förderprogramme zur Finanzierung nutzen

In der Verzinsung ist ein Bauspardarlehen deshalb unabhängig vom Marktzinsniveau beanspruchbar. Bei steigenden Zinssätzen entsteht für den Darlehensnehmer ein Vorteil, während sich ein sinkendes Zinsniveau nachteilig auswirken kann. Vor der Aufnahme eines Bauspardarlehens ist es deshalb sinnvoll, auch andere Formen der Immobilienfinanzierung zu berücksichtigen und sich einen Überblick über aktuelle Marktgegebenheiten zu verschaffen. Viele Immobilienkäufer entscheiden sich für eine Immobilienfinanzierung mit Förderungsprogrammen.

Das sogenannte KfW-Darlehen steht Privatpersonen für den Erwerb von Wohneigentum oder der Modernisierung von Wohneigentum, falls es sich um förderbedürftige und förderungswürdige Maßnahmen handelt, zur Verfügung. Hierbei muss beachtet werden, dass die Beantragung eines KfW-Darlehens bereits vor Beginn der Baumaßnahme erfolgen muss und ausschließlich über Vertriebspartner der KfW möglich ist. Bei dieser Art der Immobilienfinanzierung ist keine nachträgliche Beantragung von Förderungen und Zuschüssen möglich. Da es sich bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau um eine Anstalt des öffentlichen Rechts handelt, arbeitet die KfW Bankengruppe mit Geldern des Bundes und der Bundesländer. Für private Kreditnehmer bietet die KfW unterschiedliche Darlehen und Förderprogramme, die regelmäßig an die aktuellen Gegebenheiten angepasst werden, an.

Kredite der KfW werden in Form von Förderdarlehen vorwiegend für ökologische und energiesparende Baumaßnahmen vergeben. Darlehen zur Immobilienfinanzierung können zu günstigeren Zinssätzen angeboten werden, da bei der Kreditvergabe auf staatliche Mittel zurückgegriffen wird.


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