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Dezember/3

Immobilien in Ostberlin: Ein Geheimtipp!

Man sollte ja meinen, dass Immobilien in der Hauptstadt eines modernen westlichen Landes besonders teuer gehandelt werden. In einigen Ländern mag das auch stimmen, in Deutschland dagegen liegt man mit dieser Ansicht gründlich falsch.

Der so genannte Erschwinglichkeitsindex, welcher regelmäßig vom Immobilienverband Deutschland (IVD) ermittelt wird, kommt zu dem Ergebnis, dass Immobilien in Berlin so günstig sind wie seit über sechs Jahren nicht mehr. Naturgemäß bieten dabei die als Brennpunkt bekannten Stadtteile Berlins wie beispielsweise Marzahn-Hellersdorf, Neukölln oder Lichtenberg die günstigsten Preise. Ob sich der Immobilienkauf hier allerdings lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Auf der anderen Seite stehen die westlichen Stadtteile Berlins. Sie bilden quasi das Gegenteil zu den östlichen „Brennpunkt“-Stadtteilen, selbst im Vergleich zu anderen deutschen Städten sind die Immobilien hier eher teuer. Die wirtschaftliche Schere zwischen den östlichen und westlichen Stadtteilen Berlins wird sich in Zukunft noch wesentlich weiter öffnen, was bedeutet, dass die Nachfrage in den noblen Westberliner Stadtteilen wie beispielsweise Charlottenburg-Wilmersdorf weiter steigen wird.

Bleiben wir noch etwas beim bereits erwähnten Erschwinglichkeitsindex. Anhand welcher Faktoren wird dieser ermittelt?

Grundlage für die Ermittlung des Indexes ist das durchschnittlich verfügbare Einkommen der Käufer innerhalb des jeweiligen Zielgebiets. Aber auch die Immobilienpreise sowie die aktuellen Zinssätze auf den weltweiten Finanzmärkten spielen hier eine entscheidende Rolle.

Nicht nur in Berlin, sondern auch in anderen Städten Deutschlands wird regelmäßig ein Erschwinglichkeitsindex erstellt. Im Vergleich zu diesen Indizes liegt Berlin auf einem guten Mittelfeldplatz. Die teuerste Stadt hierzulande ist und bleibt aber München. Der diesbezügliche Erschwinglichkeitsindex ermittelte, dass Käufer von Immobilien in der bayerischen Landeshauptstadt durchschnittlich mehr als 40 Prozent Eigenkapital aufwenden müssen. Das Barometer für die Zukunft zeigt hier sogar nochmals steigende Tendenzen an.

Wie wird der Trend in der deutschen Hauptstadt für die nächsten Jahre aussehen?

Experten sind sich einig, dass die günstigen Gelegenheiten zum Kauf von Immobilien in Berlin nicht auf ewig anhalten werden. Sobald das derzeit besonders niedrige Zinsniveau auf den weltweiten Finanzmärkten wieder deutlich steigt, wird es mit den Schnäppchenpreisen weitgehend vorbei sein. Auf dem Markt für Mietshäuser, sogenannte Zinshäuser sind die Preise gerade im Jahre 2010 schon angezogen. Waren vor 2-3 Jahren noch Jahresmieten um das 10-11-fache möglich, so bekommt man momentan kaum ein gutes Mietshaus unter dem 13-fachen der Jahresmiete, in guten Lagen muss man auch schon mal das 15-16-fache bezahlen. Und da wird es dann schon eng, wenn sich ein Objekt noch rentieren soll – auch wenn die Zinsen momentan für einen Kauf (noch) sehr günstig sind.

Gibt es Alternativen?

Der ein oder andere Investor ist da zum Beispiel auch schon nach Erfurt (Landeshauptstadt von Thüringen, Uni-Standort) ausgewichen. Dort sind Renditeobjekte noch für das 10-12-fache zu bekommen. Aber auch hier gilt: lange suchen, bewerten, abwägen und die Lage ist entscheidend.


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