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Januar 2011/2

Die Auswirkungen des Renteneintrittsalters auf den Immobilienmarkt

Schon seit vielen Jahren geistert in der Politik regelmäßig ein Thema herum: die Anhebung des Renteneintrittsalters. Immer wieder wurde dieses heiße Eisen verschoben, insbesondere vor wichtigen Wahlen. Man will es sich ja schließlich nicht mit dem Wähler verderben.

Doch durch die geburtenschwachen Nachkriegsjahrgänge und die allgemein schlechte Finanzlage der öffentlichen Kassen drängt die Zeit nun. Für 2012 gilt es daher als beschlossene Sache, dass das Eintrittsalter in die staatliche Rente schrittweise bis auf 67 Jahre angehoben wird. Insbesondere für die Jahrgänge ab 1964 gilt dann: arbeiten (fast) bis zum Umfallen.

Doch das Ganze wird noch wesentlich größere Kreise ziehen, als die meisten Menschen denken. Stichwort Immobilien: Experten vermuten schon heute, dass sich der Immobilienmarkt durch die Verschiebung des Renteneintrittsalters merkbar verändern wird. Schließlich wird sich dadurch auch das Vorsorgeverhalten der Bundesbürger entsprechend anpassen.

Welches Szenario ist dabei am ehesten denkbar?

Die Nachfrage nach Immobilien wird steigen, da sind sich Experten sicher. Immerhin hat die Umfrage eines Marktforschungsinstitutes im Auftrag der Bausparkasse Mainz unter 1.000 Befragten ergeben, dass gerade bei jüngeren Menschen die Sehnsucht nach einer sicheren Altersvorsorge immer größer wird. Und dazu eignet sich eine Immobilie nun mal mit am besten.

Schon jetzt planen mehr als die Hälfte der heute 25- bis 29-Jährigen den Abschluss eines Bausparvertrages. Es ist also kein Ende des seit Jahren grassierenden Baubooms abzusehen. Im Gegenteil: In der Zukunft wird er sich noch ausweiten. Das trifft übrigens nicht nur auf neu zu bauende Immobilien zu, sondern auch auf die Bestandsobjekte. Auch hier wird die Nachfrage deutlich steigen, zumindest bei modernen Objekten in guten Lagen.

Sicherheit ist also das große Stichwort hinsichtlich der Altersvorsorge für die nächsten Generationen. Nicht nur, dass der Eintritt in die Altersrente immer weiter nach hinten verschoben wird, auch die Höhe der Renten ist keineswegs für die Zukunft gesichert. Somit muss von privater Seite für die nötige Sicherheit gesorgt werden – zum Beispiel durch den Kauf oder Bau einer Immobilie. Wie sich allerdings bei so stark steigender Nachfrage die Bedingungen für die Finanzierung von Immobilien verändern werden, kann heute noch keiner zuverlässig voraussagen.


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