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Februar 2011/7

Neue Studie: Wo bringen Mietshäuser die besten Renditen?

Mietshäuser werden in Deutschland fast ausschließlich als Anlageobjekte gekauft. Die Investoren versprechen sich viel davon, schließlich wird bezahlbarer Wohnraum immer knapper und ist dementsprechend begehrt. So war es zumindest bis vor wenigen Jahren.

Und auch heute noch stimmen die Voraussetzungen: Die Anzahl der Haushalte in Deutschland wächst ständig, insbesondere in Ballungsräumen und Großstädten wird sich das Problem des bezahlbaren Wohnraums in den nächsten Jahren noch deutlich ausweiten. Jedoch hat auch hier die weltweite Finanz- und Immobilienkrise ihre Spuren hinterlassen. Nie zuvor war die Gelegenheit günstiger, das persönliche Traumhaus zu kaufen, anstatt es zu mieten. Die Zinsen liegen am Boden, Zwangsversteigerungen und Notverkäufe nehmen immer mehr zu. Warum also noch mieten? Das werden sich viele Interessenten fragen.

Wer trotzdem darauf setzt, eine gute Rendite durch die Anschaffung eines Mietshauses zu erwirtschaften, sollte allerdings vorsichtig sein. In einer kürzlich veröffentlichten Studie von Engel & Völkers Capital wurde untersucht, in welchen Städten bzw. Regionen in Deutschland Mietshäuser zur Zeit die besten Renditen erwirtschaften.

Das Ergebnis überrascht: Nicht etwa in „Boomtowns“ wie München, Hamburg oder Berlin gibt es die höchsten Renditen, sondern in unscheinbaren, mittelgroßen Städten wie Münster, Braunschweig, Regensburg, Bonn oder Essen.

Warum ist das so?

Es gibt mehrere Gründe für diese Entwicklung. Zum einen liegen die Nebenkosten in den begehrten Städten besonders hoch, was wiederum die erzielbaren Netto-Mieten schmälert, andererseits werden in Städten wie München oder Hamburg mit Abstand die meisten Mietshäuser als Renditeobjekte erworben, was den Konkurrenzdruck erhöht und dafür sorgt, dass der einzelne Anbieter eventuell die Mietpreise reduzieren muss, um keine Leerstände zu riskieren.

Wie sieht das Ganze nun in Zahlen aus?

Man mag es kaum glauben: Die höchsten Renditen erzielen Mietshäuser laut Umfrageergebnis in den Städten Wuppertal und Duisburg. Die durchschnittliche Rendite liegt hier bei satten 9,25 Prozent - und das, obwohl diese Standorte von übermäßig hohen Leerstandszahlen betroffen sind. In anderen mittelgroßen Städten wie Mannheim, Braunschweig, Essen oder Nürnberg liegen die Renditen immer noch bei respektablen 7-8 Prozent, während in Vorzeigestädten wie München oder Hamburg zur Zeit kaum mehr als 5 Prozent zu erwarten sind. Man sollte sich also im Vorfeld genau überlegen, in welcher Stadt bzw. Region man sein Objekt erwirbt.


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