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September 2011/02

Erfolgsmodell Singlewohnung

Noch vor ein paar Jahren galten sie als die am schwierigsten zu vermittelnden Wohnungen auf dem Markt. Die Rede ist von Singlewohnungen. Kaum ein Vermieter, der sich nicht extrem schwer tat, seine Ein-Personen-Wohnung dauerhaft zu vermieten. Stellte sich schließlich ein Erfolg ein, so erwies sich dieser in der Regel als äußerst kurzfristig, bei keiner anderen Wohnungsform war die Fluktuation der Mieter so groß, wie bei Singlewohnungen.

Diese Zeiten scheinen nun endgültig vorbei zu sein. Insbesondere in deutschen Großstädten steigt die Nachfrage nach Singlewohnungen extrem an - und das, obwohl die Wohnfläche pro Kopf in Deutschland innerhalb der letzten Jahre nachgewiesenermaßen deutlich gestiegen ist.

Wo liegen dann die Gründe für diese Entwicklung?

Zum einen wird der Wohnraum in Deutschland immer teurer, am deutlichsten ist dies in Großstädten und Ballungsräumen bemerkbar. Andererseits steigt die Zahl der Singles hierzulande immer weiter an, entsprechender Wohnraum ist demnach in immer größerer Kapazität erforderlich.

In deutschen Großstädten hat sich das Bild mittlerweile so weit gewandelt, dass Wohnungen mit kleinerer Wohnfläche die weitaus besten Chancen haben, schnell veräußert beziehungsweise vermietet zu werden. Daher kommen Singlewohnungen auch für Kapitalanleger mittlerweile durchaus infrage. Zudem sorgt der günstige Kaufpreis, welcher in der Regel zwischen 50.000 Euro und maximal 120.000 Euro liegt, dafür, dass sich auch Anleger mit etwas weniger Kapital auf der hohen Kante eine solche Wohnung als Renditeobjekt durchaus zulegen können.

Vergleicht man darüber hinaus die Mietkosten für größere und kleinere Wohnungen, so ergibt sich ein eindeutiges Bild: kleinere Wohnungen werfen in der Regel deutlich bessere Renditen ab, als solche mit viel Wohnraum. Experten empfehlen allerdings, die Wohnungsgröße auch nicht zu klein zu wählen. Untersuchungen haben gezeigt, dass Wohnungen mit einer Größe von unter 30 m² wieder deutlich schlechter zu vermieten sind. Ideal wäre also eine Wohnfläche zwischen 30 und 50 m².

Letztendlich fließt die gesamte Entwicklung an den internationalen Finanzmärkten ebenso als positiver Effekt hier mit hinein. Die Anleger suchen sichere Objekte beziehungsweise Investitionen, weitab von den in den letzten Jahren deutlich gebeutelten Fonds und Aktieninvestments. Eine Wohnung als echte und werthaltige Investition kommt da gerade recht.


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