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Erhöhung der Grunderwerbsteuer in vier Bundesländern

Am 1. Januar 2014 ist es soweit: In insgesamt vier Bundesländern in Deutschland erhöht sich die Grunderwerbsteuer um bis zu 1,5 Prozent. Die Bundesländer sind: Berlin, Bremen, Niedersachsen und Schleswig Holstein. Für Immobilienkäufer und Bauherren bedeutet das: Sie müssen im nächsten Jahr mehr für ihre Objekte bezahlen.

Aufgrund der niedrigen Finanzierungskosten, die erst letzte Woche wieder durch die Senkung des Leitzinses seitens der Europäischen Zentralbank einen weiteren Anschub bekommen haben, investieren derzeit viele Menschen in Deutschland in Wohneigentum bzw. kaufen Immobilien als Anlageobjekte. Die steigende Nachfrage hat allerdings letzten Monaten dafür gesorgt, dass insbesondere in bevorzugten Lagen - beispielsweise in Großstädten - die Immobilienpreise deutlich gestiegen sind.

Ab 2014 werden sich diese Kosten durch die gestiegene Grunderwerbsteuer nochmals erhöhen. Wer es noch nicht weiß: Die Grunderwerbsteuer wird einmalig fällig, sie muss beim Kauf von Grundstücken, Häusern und Eigentumswohnungen an das Finanzamt entrichtet werden. Zuvor wird der Kaufvertrag notariell bestätigt. Erst nach Zahlung der Grunderwerbsteuer kann der neue Eigentümer ins Grundbuch eingetragen werden. Zu diesem Zweck erhält das Grundbuchamt nach Zahlungseingang der Grunderwerbsteuer eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom zuständigen Finanzamt.

Die Bundesländer Berlin, Bremen und Schleswig-Holstein haben die Erhöhung der Mehrwertsteuer bereits beschlossen, in Niedersachsen ist damit zu rechnen, dass sie spätestens im Dezember verabschiedet wird. Den höchsten Preisanstieg müssen Immobilienkäufer in Schleswig Holstein verkraften, hier steigt die Grunderwerbsteuer von bislang fünf Prozent auf happige 6,5 Prozent. In Berlin erhöht sich der Steuersatz von fünf auf sechs Prozent, Niedersachsen und Bremen erhöhen jeweils von 4,5 auf fünf Prozent.

Zum Vergleich: Bis zum Jahr 2006 zahlten Bauherren und Immobilienkäufer in Deutschland einen einheitlichen Grunderwerbsteuersatz von 3,5 Prozent. Seitdem erhöhten jedoch die meisten Bundesländer die Grunderwerbsteuer deutlich, lediglich in Sachsen und Bayern können sich die Käufer heute noch über den günstigen, ursprünglichen Steuersatz freuen.

November 2013


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