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Die Bundesbank warnt: gibt es eine Preisblase auf dem Immobilienmarkt?

Als Kapitalanlage erfreuen sich Immobilien nach wie vor einer ungebrochenen Beliebtheit. Niedrige Bauzinsen sorgen ebenso wie die Angst vor einer Inflation dafür, dass immer mehr Bundesbürger in eine Immobilie investieren wollen. Doch Marktanalysten verfolgen die Entwicklung nicht ohne Sorge, weil die Preise aufgrund der hohen Nachfrage natürlich ebenfalls massiv ansteigen. Die Bundesbank sieht deshalb sogar die Gefahr einer Marktüberhitzung in einigen Großstädten. So sind bereits jetzt zentrumsnah gelegene Häuser und Eigentumswohnungen in München oder Hamburg erheblich überteuert, teilweise um bis zu 20 Prozent.

Die Preise steigen vor allem in den Metropolen

In vielen Regionen Deutschlands stagnieren die Mieten oder die Mieter müssen sogar weniger bezahlen. Der Preis für Wohneigentum dagegen steigt ungebrochen. Dieser Aufwärtstrend ist vor allem in den Großstädten ersichtlich. Die bayerische Hauptstadt München gilt dabei als Spitzenreiter. Hier muss der Käufer einer Immobilie fast 14 Jahresnettoeinkommen investieren. Aber auch Frankfurt und Stuttgart sind nicht billig, hier kostet das Eigenheim immerhin noch rund zehn Jahresnettoeinkommen, so eine Untersuchung des Immobilienverbandes IVD. Insgesamt haben sich die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen in Deutschlands Großstädten um nahezu acht Prozent gesteigert.

Dieser Preisboom macht den Experten der Bundesbank jedoch Sorgen. Denn im Durchschnitt liegen die Preise für Wohnimmobilien in Ballungsräumen um fünf bis zehn Prozent über dem eigentlichen Wert. Am oberen Ende der Preisskala stehen neben Hamburg und München auch Städte wie Köln oder Frankfurt am Main, wo die Immobilien um bis zu 20 Prozent überbewertet seien. Deshalb warnt die Bundesbank auch nachdrücklich vor spekulationsbedingten Preisrückgängen. Diese könnten für private Immobilienkäufer erhebliche Verluste nach sich ziehen.

Immobilien: nach wie vor eine beliebte Anlageform

Wie aus dem Vermögensbarometer der Sparkasse hervorgeht, halten etwa 50 Prozent der deutschen Sparer eine Immobilie für die beste Form der Geldanlage. Dabei muss die Immobilie nicht zwangsläufig auch selbst genutzt werden. Denn 37 Prozent der Befragten ziehen durchaus auch ein Mietobjekt zur persönlichen Altersvorsorge in Erwägung. Noch attraktiver erscheinen die Immobilien wegen der niedrigen Bauzinsen. Weil mit einem größeren Anstieg der Zinsen nicht zu rechnen ist, rät die Bundesbank in jedem Fall zu Vorsicht beim Immobilienkauf.

Dezember 2015


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