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Die besten Tipps zum Kauf einer Ferienimmobilie

Diesen Traum hat sicherlich jeder schon einmal geträumt: die Ferien im eigenen Häuschen verbringen – egal ob im warmen Süden oder in den europäischen Bergen. Und gerade jetzt im Winter ist er wieder top-aktuell. Wer träumt nicht vom kleinen romantischen Chalet in den Schweizer Alpen, mit meterhoch Schnee und der Skipiste direkt vor der Tür?

Immer mehr Deutsche machen sich selbst diesen Traum wahr und erwerben eine Ferienimmobilie. Doch dabei gibt es einiges zu beachten. Wir haben die besten Tipps zu diesem Thema für Sie zusammengestellt.

Lohnt sich das Ganze auch finanziell?

Zunächst einmal gilt es durchzurechnen, inwieweit eine Ferienimmobilie finanziell überhaupt Sinn macht. Für Menschen, die das Objekt ausschließlich selbst nutzen, ist die finanzielle Bilanz fast immer negativ. Etwas anders sieht es aus, wenn die Immobilie in der Leerstandzeit vermietet werden kann bzw. soll. Hier zahlt es sich aus, wenn man die steuerlichen Anfangsverluste mit den Einkünften verrechnen kann.

Lage, Lage, Lage!

Bei einer Ferienimmobilie gilt es, hinsichtlich der Lage keine Kompromisse einzugehen. Das gilt sowohl für Selbstnutzer als auch für Vermieter. Merke: Wer an der Lage spart, wird sich mit fast hundertprozentiger Sicherheit später darüber ärgern.

Niemals nach Bildern kaufen

Die Möglichkeiten des Internets sind verlockend. Tausende Ferienimmobilien sind nur einen Mausklick entfernt. Das verleitet so manchen zum gedankenlosen Sofortkauf. Halt! Kaufen Sie niemals eine Ferienimmobilie, ohne diese direkt vor Ort live gesehen zu haben. Bilder können fast alles kaschieren – eine schlechte Nachbarschaft, die marode Bausubstanz oder die Autobahn direkt hinter dem Garten. Wollen Sie dieses Risiko wirklich eingehen?

Besondere Vorschriften am Ort beachten

Sie glauben, übermäßige Bürokratie gäbe es nur in Deutschland? Weit gefehlt! Selbst in den südlichen Mittelmeerländern gibt es teils völlig abstruse Vorschriften, was den Bau, die Vermietung und die Sanierung von Immobilien betrifft. Klassische Wohnimmobilien dürfen beispielsweise längst nicht überall als Ferienhäuser oder Wohnungen genutzt werden. Klären Sie dies unbedingt, bevor Sie das Objekt erwerben.

Nie ohne Vertrag!

Dass eine Immobile niemals ohne Vertrag gekauft werden sollte, dürfte selbstverständlich sein. Doch die Wenigsten wissen, dass in Ländern wie Italien, Frankreich und Spanien auch privatschriftliche Kaufverträge ohne notarielle Beurkundung verbindlich sind. Trotzdem sollten Sie immer einen Anwalt bzw. Notar hinzuziehen, um späteren Ärger zu vermeiden.

Klären Sie unbedingt auch ab, was im Grundbuch eingetragen ist. Nicht dass sich nach Jahren herausstellt, dass das Grundstück viel kleiner ist, oder die vorhandenen Bauten abgerissen werden müssen, weil nie eine Genehmigung hierfür vorlag.

Auch an die Folgekosten denken!

Denken Sie auch daran, dass Sie nicht immer selbst vor Ort sein können. Daher müssen Sie in der Regel jemanden mit der Vermietung, Verwaltung und Pflege des Objektes beauftragen. In den meisten Ferienregionen gibt es hierfür Agenturen, allerdings kann dies bis zu 20 Prozent der Einnahmen kosten.

Dezember 2015


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