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Hausmüll richtig entsorgen

Ist die Mülltonne falsch befüllt oder zu schwer, kann es durchaus passieren, dass sie von den Entsorgungsfirmen nicht geleert werden. Für die fachgerechte Entsorgung von Hausmüll gilt es also, einige Regeln einzuhalten. Weil die Produktion und das anschließende Recycling von Verpackungen viel Energie benötigt, empfiehlt der Naturschutzbund Deutschland e.V. grundsätzlich, in erster Linie Müll zu vermeiden.

Erst im nächsten Schritt erfolgt die sorgfältige Trennung des Mülls. Das beste Beispiel hierfür ist die Biotonne: Befinden sich darin Fremdstoffe wie etwa Windeln in der Biotonne, erschwert das die Kompostierung. Die Mitarbeiter der Entsorgungsfirma lassen die Tonne also in aller regel stehen.

Darum ist die Mülltrennung wichtig

Beim Recycling gilt der Grundsatz, dass das Recyclingmaterial eine möglichst hohe Qualität besitzt. Das Recycling ist jedoch umso hochwertiger, je besser der Müll getrennt und gesäubert wird. Beispielsweise sollten Verpackungen aus Aluminium und Kunststoff möglichst wenig verschmutzt sein, um eine hohe Recyclingqualität zu gewährleisten. Ein gutes und hochwertiges Recycling beginnt also schon im Privathaushalt. Der Grund: Es ist nicht möglich, den Müll in den Sortieranlagen so sauber und gut zu trennen wie durch Menschenhand. Je besser der Verbraucher sortiert, umso leichter fällt also die Sortierung bei den Entsorgungsbetrieben.

Wenn die Tonnen zu schwer sind

Ein weiteres Problem stellen überfüllte Tonnen dar, etwa wenn sich der Deckel nicht mehr schließen lässt. Weil dies das Entleeren erheblich erschwert, müssen auch überfüllte Tonnen von den Entsorgungsfirmen nicht entleert werden. Fällt in einem Haushalt kurzfristig einmal mehr Müll als gewöhnlich an, können die Verbraucher bei der zuständigen Kommune aber sogenannte Restabfallsäcke kaufen.

Wie das Amtsgericht Potsdam entschieden hat (Aktenzeichen 26 C 406/94) kann es sogar ein Grund für eine Minderung der Miete sein, wenn die Mieter wegen ständig überfüllter Mülltonnen ihren Hausmüll nicht richtig entsorgen können. Gleiches gilt, wenn der Vermieter zu wenige Mülltonnen zur Verfügung stellt, wie das Amtsgericht Köln (Aktenzeichen 155 C 3434/75) entschied.

Keinesfalls sollte der Müll gepresst und somit verdichtet werden, damit das Volumen scheinbar größer wird. Das kann nämlich zur Folge haben, dass die Tonne nicht mehr gehoben werden kann oder ein Teil des Mülls in der Tonne zurückbleibt. In diesem Fall dürfen die Müllwerker den Müll auch nicht lockern.

Wird der Müll verdichtet, wird automatisch auch die Tonne schwerer. Sind die Tonnen zu schwer, sind die Entsorger nicht zur Leerung verpflichtet. Jedoch gelten in Deutschland unterschiedliche Gewichtsgrenzen. In Köln darf eine Tonne mit einem Volumen von 240 Litern etwa lediglich 80 Kilo wiegen, während es in Rendsburg 110 Kilo sind.

Wurde der Müll trotzdem nicht geleert?

Auch wenn sich die Verbraucher korrekt verhalten haben, kann es durchaus sein, dass die Mülltonne einmal nicht geleert wird. In diesem Fall sollten die Betroffenen den direkten Kontakt zum Entsorger suchen, denn es kann durchaus vorkommen, dass einmal eine Mülltonne übersehen wird. In diesem Fall wird sie nachträglich abgeholt, ohne dass der Verbraucher zusätzliche Kosten in Kauf nehmen muss. Gibt es tatsächlich einen objektiven Grund, muss er hingegen auf den nächsten turnusgemäßen Entleerungstermin warten oder eine Sonderentleerung in Auftrag geben, für die er jedoch zahlen muss.

Februar 2019


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