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Bilder vom Haus – mit dem Smartphone den Hausverkauf ins rechte Licht rücken

Ohne jeden Zweifel kann der Immobilienmarkt im ersten Quartal des Jahres 2019 als ein Verkäufermarkt bezeichnet werden. Die Nachfrage ist in vielen Regionen der Bundesrepublik höher als das Angebot und noch zeigt die Preisentwicklung nach oben. Nicht wenige Experten sehen jedoch schon für dieses Jahr zunächst eine Preisstabilisierung, der ein Abschwung folgen wird. Ein guter Moment also, die Wertsteigerungen der letzten Jahre mitzunehmen und etwa eine Anlage-Immobilie in bare Münze umzuwandeln.

Doch vor dem Geldzählen steht zunächst der Verkauf der Immobilie und der beginnt in vielen Fällen mit einem Inserat auf den Börsen und Plattformen im Internet. Aufnahmen des Hauses oder der Wohnung sind dabei wichtige Bestandteile der Verkaufsargumentation. Wichtig vor allem deshalb, weil sie die gefühlsmäßige, die sogenannte Bauchentscheidung des oder der potenziellen Käuferin beeinflusst. Selbst bei so hochpreisigen Dingen wie einer Immobilie entscheidet oft nicht die Logik oder der Sachverstand allein.

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Gute Bilder beim Hausverkauf erstellen machen sich bezahlt | © Erika Wittlieb auf Pixabay

Gute Fotos sind die halbe Miete

Die Bilder, die zu einem Immobilieninserat eingestellt werden, können den Verkauf fördern, sie können aber auch ein Hinderungsgrund sein. Darum nachfolgend ein paar Tipps zur Aufnahme von Immobilien mit einem Smartphone. Die Nutzer einer digitalen Spiegelreflexkamera besitzen meist ihre eigenen Erfahrungswerte und wissen in der Regel, worauf es ankommt. Aber auch Smartphonebesitzer können mit der Bordkamera beeindruckende Bilder machen, wenn diese 10 Tipps berücksichtigt werden.

Innenaufnahmen:

Tipp 1:

Halten Sie das Smartphone immer senkrecht beim Fotografieren, auch wenn Sie versuchen, einen Raum in Gänze aufzunehmen. Wird das Handy quer gehalten, verlaufen eigentlich gerade Linien im Randbereich der Aufnahme leicht schräg. Wer kauft ein Haus mit schrägen Wänden?

Tipp 2:

Nie im Türrahmen oder im angrenzenden Flur stehen zum Fotografieren. Besser sich eine Ecke des Raumes aussuchen oder noch besser, aus allen vier Ecken des Raumes knipsen und die beste Aufnahme aussuchen.

Tipp 3:

Um Verzerrungen der Perspektive zu vermeiden, ist die beste Schussposition etwa in der Mitte der Raumhöhe gegeben. Das Smartphone also etwa auf eine Höhe von 120 cm halten.

Tipp 4:

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Gute Bilder beim Hausverkauf erstellen machen sich bezahlt | © JWCO auf Pixabay

Einfallendes Sonnenlicht vermeiden, das führt zu Blendeffekten und Dunkelzonen. Es sollte draußen aber auch nicht zu Dunkel sein. Am besten Sonnenschein, der aber nicht direkt ins Zimmer fällt.

Tipp 5:

Schön möblierte Innenräume wirken besser als leere Zimmer. Dabei darauf achten, das abgelichtete Möbel ganz und nicht nur zur Hälfte zu sehen sind. Zudem kommt es sehr auf die Ordnung an. Leere Flaschen auf dem Tisch oder ein Wäscheständer in der Ecke sind nicht so günstig.

Außenaufnahmen:

Tipp 6:

Fotografieren Sie ein Haus nie frontal, sondern immer etwas seitlich versetzt, um einen 3D-Effekt zu erzeugen.

Tipp 7:

Die Froschperspektive vermeiden. Mehrstöckige Gebäude nicht von schräg unten her aufnehmen. Dann besser etwas weiter weggehen vom Gebäude oder, wenn möglich, eine höhere Position suchen.

Tipp 8:

Bei Außenaufnahmen ist Sonne gewünscht, sie sollte aber immer im Rücken des oder der Fotografierenden stehen und möglichst am späten Morgen oder am frühen Mittag, so etwa von 10 bis 16 Uhr. Abend- oder Morgensonnen werfen lange Schatten und spiegeln sich in Fenstern, was Blendeffekte erzeugt. Künstlerisch sicher interessant, für ein Immobilieninserat jedoch ungeeignet.

Vor dem Upload ins Internet

Tipp 9:

Wenn möglich, sollten die Bilder nach den Aufnahmen auf einem Laptop oder PC angesehen werden. Das recht kleine Display des Smartphone zeigt oft nicht alles. Ein kostenloses Bildbetrachtungsprogramm, wie etwa XnView, erlaubt zudem die Bearbeitung der Bilder, etwa Helligkeits- und Farbkorrekturen, aber auch den Zuschnitt und die Größenänderung.

Tipp 10:

Lassen Sie sich Zeit und machen Sie möglichst viele Aufnahmen. Aus jeder gewählten Position mindestens drei Aufnahmen. Dazu ruhig auch noch ein paar wahllos gemachte Aufnahmen, etwa von Details, wenn diese optisch etwas hergeben. Die vielleicht erst kürzlich neu eingebaute Heizungsanlage oder ein Whirlpool sind solche Details, die Käufer durchaus interessiert und veranlasst, schneller zum Hörer zu greifen.

März 2019


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