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April 2011/04

Was können Mieter gegen immer weiter steigende Betriebskosten tun?

Wie der kürzlich veröffentlichte Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbunds (DMB) zeigt, haben die Betriebskosten für Mieter in Deutschland ihren absoluten Höchststand erreicht. Beträge von drei Euro pro Quadratmeter und mehr sind inzwischen normal. So ergibt es sich, dass in einigen Regionen Deutschlands Mieter teilweise höhere Betriebskosten zahlen, als die Grundmiete für den Wohnraum beträgt. Ein Ende dieser Entwicklung ist auch für die nächsten Jahre nicht in Sicht.

Der bundesweite Durchschnitt für die Betriebskosten beträgt bereits 2,19 Euro pro Quadratmeter und Monat. Darin sind allerdings noch keine Kosten für Heizung, Strom, Frischwasser und Abwasser enthalten. Addiert man diese noch hinzu, so erreicht der Wert für die Nebenkosten schwindelerregende 2,94 Euro pro Quadratmeter und Monat, gerechnet für das Jahr 2009. Für 2010 sagt der Mieterbund nochmals höhere Kosten voraus, bedingt durch die wesentlich kälteren Winter der letzten zwei Jahre sowie den deutlich gestiegenen Preisen für Heizöl und Gas. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis die durchschnittlichen Betriebskosten für ganz Deutschland auf ein Niveau von über drei Euro pro Quadratmeter und Monat steigen.

Viele Mieter haben bereits heute das Problem, diese hohen Nebenkosten kaum noch aufbringen zu können. Als Ausweg aus diesem Dilemma bietet sich an, in eine Region mit etwas niedrigeren Betriebskosten umzuziehen. Günstigere Betriebskosten bieten in Deutschland vor allem die östlichen Bundesländer, im Durchschnitt liegen die Kosten hier um etwa 2,5 Prozent unter denen im Westen. Insbesondere die Kosten für Grundsteuer und Müllabfuhr wirken sich hier senkend aus.

Doch nicht jeder kann oder möchte allein wegen der Betriebskosten umziehen. Als Alternative bietet sich lediglich an, so viel wie möglich an Energie und anderen Betriebskosten verursachenden Faktoren einzusparen. Das fängt bereits beim Müll an. Viele Supermärkte bieten ihren Kunden heute die Möglichkeit, Verpackungen gleich im Markt zu lassen, so dass sie nicht über den Hausmüll entsorgt werden müssen. Auf diese Weise können die Kosten für die Entsorgung des Hausmülls auf Dauer deutlich gesenkt werden. Auch im Bereich von Heizung und Wasserverbrauch gibt es unzählige Sparmöglichkeiten. Durch den Einbau von Mischbatterien und Duschköpfen, die eine Wassersparfunktion aufweisen, kann bei jedem Gebrauch zu 50 Prozent der Wassermenge eingespart werden.

Ein guter Tipp ist auch, lediglich die Räume zu heizen, welche auch wirklich den ganzen Tag über genutzt werden. Schlafzimmer, Flure und Abstellräume müssen in der Regel überhaupt nicht geheizt werden. Dreht man die Heizung dann nachts in nicht genutzten Räumen auch noch ganz ab, lässt sich damit ein schöner Anteil der Heizkosten einsparen. Weitere Tipps zum Einsparen von Energie und sonstigen Betriebskosten finden Sie überall im Internet.


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