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Mai 2012/01

Mietwachstum im Jahr 2011 bei internationalen Städten

Wie eine kürzlich veröffentlichte Studie zeigt, sind die Mieten für Immobilien in Top-Lagen ausgewählter Städte auf der ganzen Welt im Jahr 2011 um durchschnittlich 3,1 Prozent gestiegen. Allerdings verteilt sich dieses Wachstum nicht gleichmäßig auf das ganze Jahr.

Während in den ersten zwei Quartalen 2011 die Mieten überdurchschnittlich stiegen, konnte beispielweise im letzten Quartal nur noch eine Steigerung von 0,3 Prozent im Durchschnitt erzielt werden. Damit liegt die Mietsteigerung gegen Ende des Jahres 2011 deutlich unter dem sonst üblichen Durchschnitt.

Die Gründe für die schwache Performance gegen Ende des letzten Jahres liegen auf der Hand: Obwohl allerorten eine Entspannung in den Immobilienmärkten verschiedener „Krisen-Länder“ wie Griechenland, Spanien oder auch den USA erwartet wurde, trat diese nicht wie gewünscht ein. Im Gegenteil: Gerade in den südeuropäischen Ländern hat sich die Lage vielerorts noch zugespitzt, woraufhin die bezüglich der Mietentwicklung gemachten Prognosen wieder nach unten korrigiert werden mussten.

Insbesondere im gewerblichen Bereich hat sich dies teilweise drastisch ausgewirkt. Da es entgegen der Erwartungen keine Anzeichen für eine Erholung auf den am stärksten von der Krise betroffenen Immobilienmärkten gab, kürzten viele Unternehmen in der Folge ihr Budget und verschoben Umzüge bzw. Neuanmietungen auf unbestimmte Zeit. Städte, die ansonsten keine Probleme mit der Nachfrage im Immobiliensektor haben, mussten insbesondere im vierten Quartal 2011 sinkende Mieten hinnehmen. Gute Beispiele dafür sind London, Hongkong und Zürich. Lediglich einige Ausnahmen wie Peking und Shanghai konnten sich diesem Trend widersetzen und vermeldeten leicht steigende Mieteinnahmen, wobei auch hier das Wachstum in der Regel unter einem Prozent blieb.

Ein besonders krasses Beispiel für die beschriebene Entwicklung ist Moskau. Hier sanken die Mieten im Durchschnitt im Jahr 2011 um fast zehn Prozent. Ein herber Schlag für die Stadt, die in den vergangenen Jahren mit ständig neuen Rekordzahlen auf sich aufmerksam machen konnte.

Für das Jahr 2012 erwarten Experten allerdings eine Entspannung auf fast allen Immobilienmärkten in der Welt. Allerdings kann sich diese Entspannung in Europa höchstwahrscheinlich nur dann ergeben, wenn sich die Hoffnungen der Politik und Millionen Menschen erfüllen und die Europäische Zentralbank für eine Stabilisierung der Euro-Zone stark macht. Es bleibt also auch weiterhin spannend.


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