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Februar 2013

Immobilien für wenig Geld: Chance oder Risiko?

Wer träumt nicht davon, eines Tages in die eigenen vier Wände einzuziehen und keine Miete mehr zahlen zu müssen. Doch längst nicht jeder kann es sich leisten, auch in Zeiten von niedrigen Zinsen auf dem Immobilienmarkt und großer Unsicherheit an den Wertpapierbörsen eine Immobilie zu erwerben. Oder vielleicht doch?

Immer mehr Menschen sehen eine Chance, auch mit kleinem Geldbeutel eine eigene Immobilie zu erwerben, bzw. bauen zu lassen. Auch anhand der Zahl der Baugenehmigungen, die im letzten Jahr in Deutschland vergeben wurden, zeichnet sich ein klarer Trend zum Eigenheim ab. Kein Wunder, schließlich liegen die Zinsen für einen Immobilienkauf oder Neubau derzeit so niedrig, wie sie zuvor viele Jahre lang nicht lagen.

Zwar machen es die Banken Immobilienkäufern mit wenig bzw. keinem Eigenkapital auch heute nicht gerade leicht, doch eine Chance zum Kauf einer Immobilie besteht fast immer. Dies gilt zumindest dann, wenn der Haushalt über ein geregeltes Einkommen verfügt. Experten betonen jedoch immer wieder insbesondere die Probleme der so genannten Schwellenhaushalte. Dabei handelt es sich um Haushalte, die zwar über ein geregeltes Einkommen verfügen, jedoch nur geringe oder gar keine Rücklagen bilden können.

Grundsätzlich ist es zwar möglich, auch mit wenig bzw. keinem Eigenkapital eine Immobilie zu bauen oder zu erwerben, allerdings muss man wissen, dass die Zinsen bei einer hundertprozentigen Finanzierung in den meisten Fällen längst nicht mehr so günstig liegen, als wenn eine entsprechende Menge Eigenkapital mitgebracht wird. Zudem muss auch an die Nebenkosten gedacht werden. Immerhin fallen beim Hauskauf oder -bau neben dem eigentlichen Kaufpreis auch noch Grunderwerbsteuer, Notar- und eventuell Maklerkosten und andere Nebenkosten an.

Immobilienexperten empfehlen, dass die Gesamtsumme aus Tilgung und Zinsen bei einem Hauskauf keinesfalls mehr als 40 % des Nettoeinkommens des betreffenden Haushalts betragen sollte. Nur so ist gewährleistet, dass auch für unvorhersehbare Ausgaben noch genügend Kapital übrig bleibt. Zudem sollte man immer bedenken, dass irgendwann eine Anschlussfinanzierung ausgehandelt werden muss, bei der die Zinssätze dann durchaus eklatant steigen könnten. Auch diese mehr Ausgaben müssen bereits am Anfang eingeplant werden.


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