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Immobilienverkauf in Berlin

Immobilienbesitz ist gefragt wie nie. Das gilt vor allem für boomende Städte und Regionen wie die Bundeshauptstadt Berlin. Es braucht also nicht zu verwundern, dass die Immobilienpreise in Berlin höher liegen als im Rest der Republik. So lag 2013 der Quadratmeterpreis für eine 30 Quadratmeter große Wohnung in Berlin bei 2.161,46 Euro, während es deutschlandweit lediglich 2.047,54 Euro waren. Noch größer fällt die Differenz bei größeren Wohnungen aus. Bei 100 Quadratmetern betrug die Differenz nahezu 500 Euro, der Quadratmeterpreis lag in Berlin bei 3.083,61 Euro.

Natürlich hängt der Quadratmeterpreis stark vom Stadtteil ab. Am günstigsten ist die Eigentumswohnung im Stadtteil Hellersdorf, wo der Quadratmeter im Schnitt 808,91 Euro kostet. Wer dagegen prominent in Grunewald wohnen möchte, muss 4.245,78 Euro pro Quadratmeter auf den Tisch legen. Ein Immobilienverkauf in Berlin verspricht zum aktuellen Zeitpunkt für den Verkäufer eine einfache Angelegenheit zu werden, denn die hohe Nachfrage verspricht einen guten Preis zu erzielen.

Immobilienbesitzer, die verkaufen wollen, haben mehrere Möglichkeiten. Sie können in den verschiedenen Immobilienportalen und Medien inserieren und selbst verkaufen. Der Verkauf von privat an privat birgt für sie allerdings einige Risiken. Beispielsweise besteht die Gefahr, dass der Besitzer unter Wert verkauft, weil Interessenten die Mängel über Gebühr betonen und dadurch den Preis drücken wollen. Die bequemste Lösung dürfte darin bestehen, einen Immobilienmakler mit dem Verkauf zu beauftragen. Doch auch einen guten Makler zu finden ist nicht einfach. Hier ein paar Anekdoten der Maklersuche.

Dieser kümmert sich eigenständig darum, mögliche Käufer zu finden, ohne dass eine der beiden Parteien im Vorfeld dafür zahlen muss. Der Makler wird bezahlt, sobald tatsächlich ein Kaufvertrag vor dem Notar zustande kommt. Er erhält seine Courtage entweder vom Verkäufer, vom Käufer oder beide Parteien teilen sich die Kosten.

Ein entscheidender Vorteil seine Immobilie über den Makler zu verkaufen ist, dass dies geräuschloser über die Bühne geht, als wenn die Immobilie in der Zeitung oder im Internet zum Kauf angeboten wird. Ein guter Makler hat eine gut sortierte Kundenkartei und weiß den einen oder anderen Kunden, welcher auf der Suche nach einem Objekt ist. Wird das Objekt im Internet angepriesen – womöglich zu einem unrealistisch hohen Preis – wird ein potentieller Kunde ggf. sich abschrecken lassen, wenn das Objekt noch nach Wochen nicht verkauft ist. Da muss ja wohl was faul sein, wird der ein oder andere Interessent denken.

Entscheidend: der Wert der Immobilie

Bevor sich Immobilienbesitzer auf die Suche nach Käufern machen, sollte er eine Vorstellung vom tatsächlichen Wert seiner Immobilie haben. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten sich ein Bild zu machen. Zum Beispiel lässt er ein Verkehrswertgutachten erstellen. Ein Sachverständiger überprüft die Immobilie auf Herz und Nieren und ermittelt dabei einen Preis, der eine gute Verhandlungsgrundlage für den Verkauf darstellt. Er nimmt die Mängel unter die Lupe und schätzt zugleich, wie hoch der Sanierungsbedarf ist. Sowohl Verkäufer als auch Käufer haben mit diesem Gutachten eine solide Verhandlungsbasis.

Weiterhin werden Preise ähnlicher Objekte aus der Tageszeitung oder dem Internet analysiert und miteinander verglichen. Auch das Gespräch mit Fachleuten bzw. Maklern geben eine erste Orientierung. Letztendlich kann der Verkäufer sich selbst die Frage stellen, was er selber für sein Objekt bezahlen würde. Alles in Summe gesehen wird zu einer Preisfindung führen.

Der Verkäufer ist außerdem verpflichtet, einen sogenannten Energiepass erstellen zu lassen. Dieser Pass bewertet die Immobilie energetisch. Erfasst werden der Energiebedarf und der Energieverbrauch sowie Wärmeverluste. Für die Käufer ist dieses Dokument wichtig, weil sie ihre künftigen Energiekosten im Vorfeld abschätzen können. Mit den Energiepassdaten lassen sich ggf. auch verschiedene Kaufobjekte miteinander vergleichen. Trotzdem sollte man dem Energiepass bei der Kaufentscheidung nicht zu viel Gewicht beimessen, denn die Aussagekraft ist manchmal als schwierig zu bezeichnen.

Die Einführung des Energieausweises wurde auch schon mal als Rohrkrepierer genannt, trotzdem muss dieser bei einem Immobilienverkauf vorgelegt werden.

November 2013


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